Die Nerven bewahrt
Der Ludwigsfelder HC gewinnt in Eberswalde mit 29:28
Fünf Sekunden waren noch zu spielen, Spielstand 28:28. Nico Wiede tritt zum Siebenmeter für den Ludwigsfelder HC an und trifft. Der LHC gewinnt buchstäblich in letzter Sekunde mit 29:28 (16:12) beim 1. SV Eberswalde in der Ostsee-Spree-Liga. „Der Sieg war nicht unverdient. Wir hatten das glücklichere Ende für uns. Die Partie hätte auch anders ausgehen können“, meinte LHC-Rückraumakteur Frank Schücke. Das Team steht nun auf Platz sieben der Ostsee-Spree-Liga.
Nach zuletzt nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Spielen erhofft sich Schücke nun eine Wende. „Wir haben nie schlecht gespielt. Hoffentlich können wir jetzt den Trend mitnehmen. Bis zum Jahresende haben wir uns in den fünf Spielen vier Siege vorgenommen – einen haben wir davon schon erreicht“, sagt Schücke.
Allerdings zeigte der LHC auch in Eberswalde einige Schwankungen: Nach einer 16:12-Halbzeitführung lag das Team in der 40. Minute mit 16:18 zurück. „Wir waren in der Phase zu hektisch und zu unkonzentriert“, hadert der Rückraumspieler. Dank eines Schlussspurts und guter Nerven gewann der LHC knapp. Von dem Sieg erhofft sich Schücke einiges. „Wir wollen wieder mehr Spaß haben. Die Leichtigkeit hat uns zu Saisonbeginn gefehlt. Es ist schwer, immer einige Verletzte ersetzen zu müssen. Nun sind bis auf David Klein wieder alle an Bord.“ Am kommenden Wochenende (Sonnabend, 18.30 Uhr, Stadtsporthalle) trifft der LHC auf den 1. VfL Potsdam II.
mk
Quelle: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 14.11.2011

