Serie beim LHC gerissen

Deutliche Niederlage für LHC

Niederlage für den Ludwigsfelder HC: Der LHC verlor am Sonnabend mit 16:31 (12:16) beim Spitzenreiter der Ostsee-Spree-Liga, dem LHC Cottbus. Damit ist die Serie der Ludwigsfelder gerissen: Der Club verlor nach drei Siegen in Folge das erste Mal. In der Anfangsphase entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Jedoch konnte sich Cottbus bis zur Halbzeit auf 16:12 absetzen. Im zweiten Durchgang geriet der LHC endgültig auf die Verliererstraße und verlor am Ende klar mit 16:31. Trotz der Niederlage bleibt der Club auf Platz sechs der Ostsee-Spree-Liga. Am kommenden Sonnabend (18.30 Stadtsporthalle) trifft Ludwigsfelde im letzten Spiel des Jahres auf den BFC Preußen, den aktuellen Tabellenzehnten.

MAZ

 

Quelle: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 12.12.2011

 

„Saisonziel ist jetzt natürlich Aufstieg“


Der LHC Cottbus steht weiter ungeschlagen an der Spitze der Oberliga Ostsee-Spree. Vor dem Heimspiel gegen den Ludwigsfelder HC (Samstag, 18 Uhr, Lausitz-Arena) sprach die RUNDSCHAU mit Trainer Marcel Linge.

Marcel Linge, mit einem Punktgewinn gegen den Ludwigsfelder HC kann der LHC am Samstag vor zeitig die Herbstmeisterschaft perfekt machen. Hätten Sie damit vor Saisonbeginn gerechnet?

Nein, denn ich habe die Absteiger aus der 3. Liga stärker eingeschätzt. Dass wir stark genug sind, um oben anzugreifen, war allen klar. Jetzt kann das Saisonziel natürlich nur Aufstieg lauten. Aber die Saison ist noch lang und mit dem HSV Loitz und dem Bad Doberaner SV werden es uns zwei Mannschaften noch sehr schwer machen. Aber unsere Jungs brennen jetzt für Platz eins.

Die Gäste haben zuletzt dreimal in Folge gewonnen. Wo droht da besondere Gefahr im letzten Heimspiel des Jahres?


Ludwigsfelde ist eine über Jahre beständige und eingespielte Oberliga-Mannschaft und deshalb ein sehr schwerer Gegner. Wir spielen aber zu Hause und sind derzeit stärker als jede andere Mannschaft in unserer Liga. Lediglich Übermut und Undiszipliniertheiten können uns den Misserfolg bringen.

Nach dem Spiel bei Schlusslicht Grünheider SV eine Woche später geht der LHC in die kurze Weihnachtspause. Was werden Sie tun, um mit der Mannschaft den Rhythmus zu halten?

Die Pause haben sich die Jungs verdient und wir werden zwischen den Feiertagen nur zwei Einheiten machen. Im neuen Jahr geht es gleich am 7. Januar nach Eberswalde zum Pokalspiel - das ist sehr gut, um wieder in Tritt zu kommen um dann am 15. Januar im Heimspiel die Preußen aus Berlin zu schlagen.

Gibt es noch einmal personelle Veränderungen für die zweite Saisonhälfte?

Wir haben ein sehr gutes Team und auch eine gute Bank, wie man zuletzt gegen Eberswalde gesehen hat. Gerade unsere Abwehr um Matthias Henow, Silvio Fischer und Kapitän Robert Michling ist kaum zu überwinden. Im Angriff bräuchten wir perspektivisch noch einen Linkshänder und eventuell einen Ersatz für Spielmacher Max Kröning, denn er spielt gerade fast jedes Spiel durch. Aus der Jugend werden in den nächsten Wochen und Monaten noch Talente zu unserer Mannschaft stoßen. Auf diese Spieler und die derzeitige Mannschaft bauen wir. Die Zeit der hoch bezahlten Legionäre beim LHC ist vorbei.

Mit Marcel Linge sprach Thomas Juschus

Quelle: Lausitzer Rundschau, 12.12.2011

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