Hinten dicht
Der Ludwigsfelder HC siegt deutlich bei der SG TMBW
„Normalerweise sind Spiele gegen die SG TMBW immer Schlachten“, beschreibt Nico Wiede vom Ludwigsfelder HC die bisherigen Partien gegen das Team aus Berlin, „dass es so klar wird, war nicht zu erwarten.“ Wiede gewann mit dem LHC mit 30:18 (17:6) bei der SG TMBW Berlin und feierte damit den höchsten Saisonsieg in der Ostsee-Spree-Liga. Der LHC übernahm von Spielbeginn an die Initiative und führte schnell mit 6:3. Bis zur Halbzeit überzeugte dann vor allem die Deckung im Zusammenspiel mit Torhüter Alberto Chamber Montalvo. „Unser Torwart hat in dieser Phase wirklich alles gehalten. In etwa zehn Minuten haben wir kein Tor kassiert“, erzählt Wiede, der in dieser Saison vom 1. VfL Potsdam II kam.
Der LHC konnte sich wegen der gut funktioniereden Deckzung bis zum Halbzeitstand von 17:6 absetzen. Auch im zweiten Abschnitt gelang es dem Team, das Tempo zu halten – die SG TMBW konnte den Rückstand auf maximal acht Tore verkürzen. „Schön war, dass alle Spieler eingesetzt wurden. So konnten sich auch einige Spieler für die kommenden Aufgaben schonen“, meint der Rückraumakteur.
Bereits am kommenden Wochenende trifft der LHC auf den Bad Doberaner SV (Sonnabend, 18.30 Uhr Stadtsporthalle), den aktuellen Tabellenvierten. „In dieser Partie haben wir wegen des knappen Hinspiels noch etwas gutzumachen. Wenn wir wieder so kompakt in der Deckung stehen, können wir jeden Gegner schlagen“, sagt Wiede. Der LHC bleibt in der Tabelle der Ostsee-Spree-Liga auf Platz sechs und hat sechs Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten. Welches Ziel formuliert Wiede für die Rückrunde? „Wir wollen die Saison vernünftig zu Ende spielen. Unsere Priorität ist es, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben. In der kommenden Spielzeit können wir mit einem neuen Trainer wieder neu angreifen.“
mk
Quelle: Märkische Allgemeine, Zossener Rundschau, 23.01.2012

